Auburg Quelle investiert gegen den Trend

Abfüllanlage

Das bislang größte Investitionsprojekt des Familienunternehmens Friedrich Lütvogt in Wagenfeld hat seinen Ursprung sowohl in persönlichen Überzeugungen, als auch in den Erfordernissen einer sich dramatisch wandelnden Getränkebranche. Große Einweghersteller in Verbindung mit aggressiven Lebensmitteldiscountern bereinigen eine bislang klein und regional strukturierte Branche in gefährlichem Tempo.

„Als Familienunternehmen müssen wir in diesen stürmischen Gewässern unsere Existenzberechtigung neu herausarbeiten“ ist sich Dirk Lütvogt gewiss. „Unsere Volumen braucht angesichts gigantischer Überkapazitäten in der Branche streng genommen niemand und unsere Kosten sind zwangsläufig höher als jene der staatlich subventionierten Discountlieferanten. Wir können uns nur über Qualität absetzen.“ Leider erfahren Lebensmittel in Deutschland eine nur sehr geringe Wertschätzung und eine Vielzahl von Verbrauchern trifft Kaufentscheidungen, die sich maßgeblich am Kriterium Preis orientieren. Wird in den Medien über ökologisch und sozial zweifelhafte Herstellungs- und Handelspraktiken berichtet, empören sich zwar viele Menschen, bringen diesen Umstand aber selten in Verbindung mit eigenen Kaufentscheidungen. Die Friedrich Lütvogt GmbH & Co. KG orientiert sich mit ihrer Investitionsentscheidung an einer vergleichsweise kleineren, aber stark wachsenden Zielgruppe, die auf Qualität, Herkunft, Natürlichkeit und insbesondere Nachhaltigkeit achtet.

eco-fill

Den Weg zu diesen kritischen Verbrauchern bahnt sich die Auburg Quelle mit einem ungewöhnlichen Projekt. Zusammen mit dem Getränkemaschinenbauer Krones AG erarbeitete man das Konzept „eco-fill“: In Wagenfeld wird derzeit die weltweit nachhaltigste Getränkeabfüllanlage für Glas-Mehrwegflaschen aufgebaut. „Wir wollen wieder vermehrt auf das traditionelle und hochwertige Verpackungsmaterial Glas setzen, aber mit einem Umweltstandard, der mit bisherigen Produktionsanlagen nicht annähernd vergleichbar ist. Wir arbeiten daran, unsere eigene Ökobilanz aufzustellen und eine Vorreiterrolle in Bezug auf den sog. CO2-Fußabdruck unserer Produkte einzunehmen. Diese „Nachhaltigkeits- und Qualitäts-Führerschaft“ werden wir zukünftig herausstellen.“ Wichtigste Komponente in der umweltfreundlichen Abfüllung ist eine speziell konzipierte Flaschenreinigungsmaschine, die mit einem Blockheizkraftwerk, das mit nachwachsenden Rohstoffen gefüttert wird, betrieben werden kann. Auch nicht unerhebliche Teile des Stromes kommen aus eigener regenerativer Erzeugung. Erstmals durchgängig verbaute innovative Energiesparantriebe senken den Stromverbrauch drastisch. Kompressorabwärme wird zur Hallenheizung genutzt und mit intelligenter Lüftungstechnik angestaute Wärme unter den hohen Hallendecken wieder auf den Boden gebracht.

Das sind nur einige beispielhafte Bausteine des Gesamtkonzeptes „eco-fill“ mit dem die Auburg Quelle einerseits einen Weg „zurück zu den Wurzeln“ beschreitet, indem sie das traditionelle Verpackungsmaterial Glas wieder ins Rampenlicht rückt, andererseits aber auch weit in die Zukunft blickt, indem sie für die Glasflasche einen bislang einmaligen Standard an Nachhaltigkeit realisiert.

 

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