Lütts Landlust

Die Lütts Landlust Grundsätze

Lütts Landlust ist zunächst in vier vertrauten heimischen Sorten, in einer besonders ausgezeichneten Qualität und hübscher, aber schlichter Ausstattung erhältlich. Wir binden uns selber an die folgenden Grundsätze:

Heimischer Direktsaft
Für unsere Schorlen verwenden wir „Direktsaft“ und kein Konzentrat, dem zuvor Wasser und Aromen entzogen wurden, um im Nachhinein wieder zugesetzt zu werden. Die meisten handelsüblichen Schorlen werden heute aus Konzentraten hergestellt. Insbesondere die billige Apfelschorle beim Discounter basiert zumeist auf chinesischer Konzentratware, die nachträglich unter Zusatz von Aromen und Zitronensäure wieder „aufgepeppt“ wird.

Kleine Familienbetriebe als Zulieferanten
Unsere Direktsäfte beziehen wir von Familienbetrieben, die mit Herz, Hand und Verstand bei der Sache sind. Durch kleinere Produktionsmengen, Ernte- und Sortenunterschiede ist der Geschmack unserer Schorlen niemals ganz identisch, aber immer von höchster Qualität. Große Konzerne verschneiden und schönen ihre riesigen Konzentratmengen so oft, dass ein ewig gleicher massenkompatibler Einheitsgeschmack entsteht.


Lütts Landlust Streuobst ApfelLütts Landlust Streuobst-Apfel

Der Apfel ist Frucht und Mythos zugleich. Ob Eva ihren Adam wirklich mit einem Apfel verführte, bleibt wohl ein ewiges Geheimnis. Die Paradiesfrucht der Bibel könnte auch eine Feige gewesen sein.

Lütts Landlust Streuobst Apfel fängt die Geschmacksvielfalt alter Hochstamm-Apfelsorten auf wunderbare Weise ein. Heimischer Streuobst-Apfel-Direktsaft hat natürlich seinen Preis, denn er ist „wertvoll“! Alte, robuste Mostobstsorten bringen von Natur aus interessante Aromen und eine angenehm frische Säure mit, die künstliche Säuerung oder Aromatisierung überflüssig machen. Die Erträge der Streuobstwiesen sind im Vergleich zum intensiven Plantagenobstanbau jedoch deutlich geringer und die Ernte ist mühsam. Es wird weder gedüngt noch gespritzt. Die Mostereien, von denen wir unsere Streuobstsäfte beziehen, bezahlen ihren Bauern deswegen einen Aufpreis, damit ein wirtschaftlicher Anreiz für den Erhalt dieser einmaligen Kulturlandschaft gegeben ist. Lassen Sie sich von unserem Streuobst-Apfel verführen und schmecken Sie ein Stück vom fast verlorenen Paradies!

Streuobst-Äpfel aus kontrolliert biologischem Anbau!



Lütts Landlust RhabarberLütts Landlust Rhabarber

Den Rhabarber hält so mancher für eine urdeutsche Angelegenheit. Nur wenigen Menschen ist bekannt, dass diese Pflanze ihre Wurzeln im Himalaya hat und über Frankreich zu uns gelangte. Auch bei unserer Oma Frieda („Lütts Tante“) hatte die Staude ihren festen Platz auf dem Gemüseland: „Starkzehrer“ pflegte Oma zu erklären, während sie gut vererdeten Kuhmist auf das Beet forkte. Heute avanciert Rhabarber auch bei jungen Menschen wieder zur Modepflanze, insbesondere in flüssiger Form.

Unsere Schorle enthält Rhabarber Direktsaft. Weil all zu sauer nicht mehr ganz so lustig ist, fügen wir zurückhaltend etwas Fruktose hinzu. Die hat eine hohe Süßkraft und bringt deshalb vergleichsweise weniger zusätzliche Kalorien ins Glas. Den Rhabarber Direktsaft erhalten wir vom Familienunternehmen Koch aus Lage. Die Pflanzen werden vorrangig im lippischen Kalletal angebaut.

 

 

 


Lütts Landlust Rote-FrüchteLütts Landlust Rote-Früchte

Lütts Landlust „Rote Früchte“ ist eine harmonische Schorle mit Apfel-, Sauerkirsch- und Trauben-Direktsaft. Das markante Aroma stammt vor allem von der Sauerkirsche. Sauerkirschen werden in Deutschland schon ebenso lange wie Süßkirschen angebaut, stammen jedoch häufig von heimischen Wildformen ab. Im Gegensatz zur Süßkirsche ist die Sauerkirsche anspruchsloser, regenfester und frosthärter. Die bedeutendste Gruppe der Sauerkirschen stellen die sog. Weichselkirschen dar, die einen charakteristisch dunklen Saft haben. Bekannte Sorten sind die aus Frankreich stammende „Schattenmorelle“ und die dänische Sorte „Morellenfeuer“.

Den Saft für diese Schorle beziehen wir von dem Familienunternehmen Koch im Lipperland.

45% Apfelsaft / 8% Sauerkirschsaft / 7% Traubensaft





Lütts Landlust HolunderblüteLütts Landlust Holunderblüte

Der Holunderstrauch, in unserer Gegend auch „Flieder“ oder „Alhorn“ genannt, ist seit Jahrtausenden ein beliebter Begleiter menschlicher Siedlungen. Der Schwarze Holunder scheint die Nähe unserer Behausungen geradezu zu suchen. Auf alten Gehöften finden wir ihn regelmäßig neben Scheunen, Schuppen und alten Backhäusern. Er galt unseren Ahnen als Sitz der Göttin Freya, bzw. der Frau Holle, die in Grimms Märchen unsterblich wurde. Den Holunder auszureißen oder gar zu verbrennen sollte Unglück bringen. Seinen Hut zog man vor dem Hollerbusch!  Viele Heilwirkungen von Blüten und Früchten sind inzwischen medizinisch belegt. In manch ländlichem Haushalt wird bis zum heutigen Tage in der Zeit um Johanni mit den duftenden Blütendolden ein prickelnder Hollersekt aufgesetzt und im Spätsommer aus den tintenschwarzen Beeren der Holundersaft eingekocht.

Lütts Landlust Holunder stellen wir ganz traditionell unter Verwendung von natürlichem Blütenaroma des schwarzen Holunders, Zitronensaft und Zucker her.

12 x 1,0 l PET Mehrweg

12 x 0,5 l PET Mehrweg